Ausbildungssituation bei der SALK
"Die Anzeigen des Arbeitsinspektorats gegen die LKH-Spitze wegen horrender Überstunden legen den Personalmangel im Spital offen. Ärzte berichten von massiven Zeitüberschreitungen der maximal erlaubten 72-Stunden-Woche. Betriebsrat und Ärztekammer fordern die Landeskliniken zum raschen Handeln auf." (Salzburger Kronenzeitung)
Ein Tropfen auf dem heißen Stein - oder tut sich doch was?
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tippe eher auf den tropfen.
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links zu zwei artikel aus den SN zur aktuellen thematik.
diese stellen nicht meine persönliche meinung dar.
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Ist schon gut, dass die Arbeitsinspektion endlich etwas unternimmt. Seit Jahren wird das Gesezt mit Fuessen getreten. Nun sollen sie endlich das tun, wofuer sie bezahlt werden.
http://search.salzburg.com/articles/19770949
Aber zumindest vestehe ich nun, warum ein Kollege von mir seit laengerer Zeit ueberhaupt nichts mehr von sich hoeren laesst. Was bin ich froh, dass ich nicht mehr im Krankenhaus arbeite. Einfach nur ein .......
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Die Aussage vom Magometschnigg: Mir tun die Ärzte auch leid, aber es ist halt so - dass ich nicht lache - sehr professionell........
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sehr unprofessionell triffts wirklich.
ich habe in deutschland erlebt, und ich denke vielen kollegen aus österreich gehts hier so, mit wie wenig ärtzlichen personal vergleichbare abteilungen geführt werden können ohne gegen das arbeitszeitgesetz zu verstoßen.
nebenbei eine anmerkung: ich finde es unglaublich, dass das land salzburg 80 mio euros 2010 dem salk zuschießen mußte während das klinikum in dem ich arbeite(te) im selben jahr ungefähr das gleiche als gewinn erwirtschaftet hat. da stimmt doch was gröbstens nicht - hüben wie drüben !!
allerdings wird sowohl in deutschland wie auch in österreich ein umdenken stattfinden müssen, vor allem dann wenn wir ärzte der mittel- und unterschicht (turnus und assistenz) uns endlich bewußt werden, dass wir die zukunft der medizinischen versorgung und somit die zukunft der medizin in unserer gesellschaft sind. das bedeutet zum einem, dass wir auch eine verpflichtung gegenüber unserer gesellschaft haben, die best mögliche ausbildung zu erwerben und anzustreben mit allen uns zu verfügung stehenden mitteln, genauso wie wir die verpflichtung haben auch die best möglich ausbildung einzufordern!
und hier sind dann sehr wohl die klinik-betreiber und auch die politik gefordert best mögliche ausbildung anzubieten oder strukturen dahingehend zu schaffen diese in zukunft anbieten zu können, und nicht 80 mio euros jährlich in den sand zu setzen oder eine gesellschaft um 80 mios auszubluten, um zu gewährleisten dass es in naher zukunft überhaupt noch eine fundierte und wirksame medizinische versorgung unserer gesellschaft gibt.
denn mal ehrlich, wer von euch hat lust so weiter zu machen???
schlecht ausgebildet und nebenbei ausgeblutet werden, um später mal auch einer von diesen frustrierten ausgebluteten absolut grottenschlechten ausbildnern zu werden!
mal ehrlich, wer von auch hat lust, euren mann, frau, familie etc in das krankenhaus zu legen in dem er arbeitet.
aber was soll man sich schon erwarten von ländern, in denen "hochrangige" politiker ihre doktorarbeiten fälschen, von ländern wo die ohnmacht der politik (und somit des volkes) immer größer wird und somit die macht der rechten immer mehr in die mitte rückt, aber das ist ja wohl ein anderes thema
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http://search.salzburg.com/articles/19770949
ja, dieses interview sollte man einfach für sich sprechen lassen...
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http://search.salzburg.com/articles/19770949
ja, dieses interview sollte man einfach für sich sprechen lassen...
Wir müssen Urlaube auf das ganze Jahr verteilen, es wird weniger familienfreundlich.
Dann wird es halt in zukunft nicht nur weniger familienfreundlich sondern auch weniger Ärzte. Die werden sich wohl woanders umschauen. Und irgendwann steht der Herr Magometschnigg alleine in der Ambulanz.
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...und auf diesen Moment freu ich mich - die Konsequenzen einer schlechten Gesundheitspolotik!
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ich muss mich hier natürlich in der öffentlichkeit vorsichtig ausdrücken. die SALK hat eine presseabteilung und ich darf hier vermutlich ohne deren "korrekturen" nicht öffentlich über die ausbildungsqualität und arbeitsbedingungen in den SALK sprechen.
ich würde es mal so sagen: ich weiß nicht, ob ich jetzt nocheinmal den weg des turnus in der SALK einschlagen würde, wenn ich jetzt vor der wahl der qual stehen würde.
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Rambo?