Erfahrungberichte und Frust
Liebe KollegInnen!
In letzter Zeit haben sich negative Erfahrungberichte über verschiedene Spitäler gehäuft. Auf der einen Seite müssen derartige Misstände aufgezeigt, aufgedeckt und publik gemacht werden, auf der anderen Seite haben wir am Beispiel "Güssing" gesehen, welch Aufsehen eine Falschmeldung verursachen kann.
Das veröffentlichen von Falschmeldungen oder gar übler Nachrede/Verleumdungen kann viele Probleme verursachen, sowohl für die Platform als auch für den poster.
Wie sollen wir damit umgehen?
Die Übersiedlung auf einen Provider auf einer Ölplatform oder ähnliches wurde uns oft vorgeschlagen, wir sind aber überzeugt davon, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sein soll, und Vorwürfe in einer solchen Umgebung dazu neigen nicht der Realität zu entsprechen. Auf der anderen Seite sinkt eventuell die Hemmschwelle aus Angst vor Repressalien...
Wir würden uns einfach für Eure Meinung bei diesem heiklen Thema interessieren...
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Ich würde es schade empfinden wenn es in diesem Forum keine Erfahrungsberichte in der Zukunft geben würde.
Allerdings wäre es wünschenswert wenn die Verfasser dieser Berichte objektiv bleiben würden und sich an gewisse Verhaltensregeln halten (Beschimpfungen und ähnl. haben in einem öffentlichen Forum nichts verloren).
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
"Die Rottenmanner Geschichte war eine sache: ein Individuum mit vollem Namen ohne Grund als Rassisten zu bezeichnen ist ein Klagsgrund (ob nur gegen den User oder auch die Plattform weiß ich wie gesagt im Detail nicht)."
Mich wundert es mittlerweile nicht mehr wie es möglich ist, dass sich gewisse Individuen, (die man nicht bei Namen nennen darf) sich so lange halten. Da ist der mögliche Schaden des Rufes eines Einzelnen Angesehenen wichtiger als das Wohlergehen von Tausend Untergebenen so scheinen viele zu denken. Irgendwas läuft da was schief... Und der Begriff " Rassissmus" scheint hier viele zu stören. Da haben denke ich mir viele Leute wenig Ahnung wie oft man damit konfrontiert wird.Davon abgesen wurde der Begriff aus dem Titel gelöscht. Im Brief jedoch noch vorhanden. Weil dieser Brief so als Original an die Ärztekammer erging.
Und irgendwie auch unrealistisch eine Klage. Wer wird schon klagen wenn er weiß dass alles wahr ist und noch mehr Unangenehmes zu Tage tritt...Niemand.
Und irgendwie haben viele den Bericht nicht richtig gelesen und haben nicht verstanden, dass dieser Herr (den man nicht bei Namen nennen darf) ganz öffentlich mobbt. Also keineswegs unter vier Augen.Also dass das sowieso jeder im LKH mitkriegt und weiß. Das Gespräch jedoch außerhalb der vier Wänden jedoch tabu ist. Dann viel Spaß in euren LKhs.
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Du kannst gerne Deine Erfahrungen mit dem OA berichten und dabei auch seinen Namen nennen. Solange Du ausschließlich Tatsachen berichtest, wird Dir niemand was anhaben können.
Aber die Bezeichnung "Rassist" ist eine klare Verleumdung, wenn sie nicht durch handfeste Tatsachen gedeckt ist. Und das ist sie in Deinem Bericht nicht. Die Tatsache, daß Du gemobbt wurdest und zufällig gleichzeitig nicht österr. Staatsbürger bist. reicht dafür wirklich nicht aus.
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Hallo nochmals!
Ich möchte gar keinen weiteren Kommentar abgeben, es interessiert mich nur, warum meine "Gegendarstellung" als dubios angesehen wird.
Möchte man mal etwas Positives berichten, ist man wahrscheinlich gleich ein Schleimer oder Fake...dabei bin ich seit 2009 bei Turnusarzt dabei, hab bis jetzt halt noch nie was geschrieben, sondern nur aufmerksam verfolgt, weil mich viele Themata interessieren.
Natürlich war ich auch schon an Abteilungen, wo ich am liebsten das Dienst-Dect an die Wand geschmissen hätte und wie die meisten Kollegen fühle auch ich mich nicht ausreichend ausgebildet, trotzdem hab ich auch viele positive Erfahrungen mitgenommen.
Gruß, Biovar maus
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Hallo,
ich weiß nicht ob ich mit meinem Beitrag Öl ins Feuer gieße oder nicht,aber wie wäre es wenn sich in dieser ganzen Diskussion die erhitzten Gemüter beruhigen, ruhig durchatmen und ihre verbalen Gummiknüppel weglegen.
Wie aus meiner Serverinformation zu sehen ist , steht der Server für Turnusarzt.com in Deutschland.Sollte sich nun der Herr OA aus Rottenmann nun wirklich derartig auf den Schlips getreten sehen und Klage einreichen zu wollen, bliebe sowieso erst zu prüfen, ob das Verfahren nach deutschem oder österreichischem Recht geführt wird-und das kann solange dauern bis der Herr die Lust verliert!
Aber generell warum hat man in Österreich soviel Angst vor Klagen, daß man derartig kleinmütig wird und sogar hier freiwillig und kampflos die Redefreiheit zu Markte trägt( Entschuldigt bitte alle, so reden nur Leute, die in einer autoritären Gesellschaft leben,nehmt euch doch bitte ein Vorbild an den Leuten die in autoritären Gesellschaften , sogar um den Preis ihrer eigenen Freiheit, das freie Wort verteidigen).
Liebe Kollegin Rochalimea, niemand nennt Dich hier Schleimer , wenn Du uns Deine Erfahrungen mitteilst-der eine liebt eben Vater,der andere Mutter.
Das Wort Rassist , Kollege Dr. Sommer würde nur dann zutreffen, wenn Du wirklich, aufgrund Deiner Hautfarbe, von diesem OA z.B. als "blöder Nigger" bezeichnet worden wärst, oder ,solltest du Jude sein, mit antisemitischen Äußereungen verletzt worden sein. Dann aber nur dann trifft das Wort Rassist wirklich zu, aber als Modewort taugt es nun wahrlich nicht.
Aber eine Frage, Kollege Dr. Sommer muß erlaubt sein, wenn die Beleidigungen derart massiv waren-und ich glaube Dir ,daß sie das waren, ich habe nämlich Ähnliches in Spitäler in Deutschland und Österreich erlebt,hast Du Dir dann überlegt gleich und sofort Strafanzeige gegen diesen Kerl zu erstatten( am besten nach einem Gespräch mit dem Primar).Die Ärztkammer tut nichts für Kollegen,. wie ich selber weiß.Bei einer Anzeige sackt nämlich hierzulande einigen Leuten das Herz in die Hose.Ich kenne das Arbeitsrecht in Österreich nicht, aber in Deutschland wäre es ein Unding , daß ein Chefarzt ein Arbeitszeugnis nicht erstellt-damit hätte er vorm Arbeitsgericht keine Chance.
Aber Kollege Dr.Sommer, Du musst Dir dann bewußt sein, wenn Du diesen Weg wählst-du bist dann eine Unperson, schlimmsten Falls im gesamten deutschsprachigen Raum.Dies kann soweit gehen, daß Du die Fachrichtung wechseln mußt (eigene Erfahrung!).
Ich glaube Dir was du beschreibst, auch wenn dies einige Forumsteilnehmer nicht wahrhaben wollen und daher geneigt sind, alles zunächst einmal "versachlichen"zu wollen.Ich habe selber erlebt wie ein Kollege in einem obersteirischem Spital von anderen Turnusärzten und einem Departmentsleiter unter Druck gesetzt wurde ,ohne daß zuvor überhaupt jemand mit ihm gesprochen hätte( obwohl man sich in Österreich soviel auf Phrasen wie "Sozialkompetenz" bzw. den genuinen Besitz derselben einbildet-Entschuldigung, aufgrund persönlicher Erfahrungen, ätzende Polemik).
Dies ging solange, bis ich ,eigentlich durch Zufall,dem Primar gegenüber anbringen konnte,daß der Vater des jungen Kollegen Jurist sei und dieses Verhalten seinem Sohn gegenüber durchaus nicht abwartend betrachten wird-seitdem hatte der Kollege seine Ruhe-traurig wenn es erst dazu kommen muß.
In Deutschland -an einer thüringischen Uniklinik-ein Oberar......körperlich angegangen(ähnlich wie im Bericht über Rottenmann): Eigentlich ist eine Attacke auf einen Mitarbeiter ein Grund zur fristlosen Kündigung, allerdings nicht in diesem Falle.Einen Disziplinarbericht versuchte der Ordinarius zu unterdrücken und abzubügeln.Das ging soweit , daß mir die Schuld an dem Vorfall gegeben werden sollte,bis zu dem Punkkt an dem ich gesagt habe,daß ich den OA, sollte sich derartiges wiederholen; "platt" machen würde.Dann war Ruhe -leider!
Bei körperlichen Attacken würde ich dann in Zukunft nur noch zu einen "ernsten Gespräch unter Männern" ,ohne Zeugen oder zumindest als Angebot, raten,ohne den Dienstweg einzuhalten , d.h. je nach körperlicher Konstitution des/der Beleidigten. -Leider!
GlG, Wassmund71
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Und der Begriff " Rassissmus" scheint hier viele zu stören. Da haben denke ich mir viele Leute wenig Ahnung wie oft man damit konfrontiert wird.
Volle Zustimmung. Rassismus gibts bei uns net, Rassismus ist ein Modewort....und wenn man als einziger mit Migrationshintergrund gemobbt wird, hat das natürlich ganz andere Gründe, denn latenten Rassismus gibts schon goar net, es müssen erst Worte wie Tsch**** fallen.
Erinnert mich an jene schwarze Opernsängerin, der ein Taxler die Fahrt verweigert hat "I don't drive black women." Kommentar der Innung: Ur-Wiener können gar kein Englisch
.
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
"Aber eine Frage, Kollege Dr. Sommer muß erlaubt sein, wenn die Beleidigungen derart massiv waren-und ich glaube Dir ,daß sie das waren, ich habe nämlich Ähnliches in Spitäler in Deutschland und Österreich erlebt,hast Du Dir dann überlegt gleich und sofort Strafanzeige gegen diesen Kerl zu erstatten"
Dieser Gedanke ist mir überhaupt nie eingefallen. Vielleicht schick ich den Brief an die Staatsanwaltschaft. Ich glaube allerdings, dass die Staatsanwaltschaft nicht viel tun wird außer den Bericht zu den Akten zu legen.
"Aber generell warum hat man in Österreich soviel Angst vor Klagen, daß man derartig kleinmütig wird und sogar hier freiwillig und kampflos die Redefreiheit zu Markte trägt( Entschuldigt bitte alle, so reden nur Leute, die in einer autoritären Gesellschaft leben,nehmt euch doch bitte ein Vorbild an den Leuten die in autoritären Gesellschaften , sogar um den Preis ihrer eigenen Freiheit, das freie Wort verteidigen)."
Das sehe ich auch so. Schlußendlich habe ich hier im Forum nur meinen Bericht öffentlich gemacht. Also ich habe das geschildert was ich selber erlebt habe, selbst gesehen und gehört, weil ich denke das mein Bericht von persönlichem (ich hoffe den Primar Grabner dazu zubewegen endlich mir mein Zeugnis auszuhändigen dadurch dass ich jedem erzähl dass er dem (entgegen dem Ärztegesetz) nicht nachkommt) aber auch von öffentlichem Interesse ist. Beleidigungen und Mutmaßungen (Rassist) gehören editiert.(Da habe ich mich emotional hinreißen lassen).Aber nicht die von mir geschilderten Fakten (Erfahrungsbericht).Ich denke das Forum sollte eine unabhängige Plattform sein, wo jeder seine Erfahrungen ungeschminkt schildern dürfen sollte. (jedoch objektiv ohne Mutmaßungen)
Man solle sich einmal vorstellen, Fernsehsender würden sich in Zukunft weigern, Erfahrungsberichte der Menschen aus Angst vor Vergeltung zu veröffentlichen.Das kennt man nur aus autoritären Systemen. Das wäre das Ende einer freien Gesellschaft.
Ich glaube das Ansehen (siehe Titel, u.s.w) spielt in Österreich eine viel größere Rolle als in meiner Heimat. Und diese Tatsache scheint doch der Redefreiheit nicht immer förderlich zu sein.
Und persönlich kann ich mir nicht vorstellen, dass man ein Forum verklagt, weil es einen negativen Erfahrungsbericht über eine andere Person veröffentlicht, wenn die Vorwürfe plausibel erscheinen. Denn erstens gibt es sowas wie die Redefreiheit, zweitens, dass es sich um eine erfundene Geschichte handelt, muss erst überhaupt bewiesen werden,(bevor man das Forum überhaupt verklagt) und bitte kommt mir jetzt nicht damit , ich müsse derjenige sein der hier was beweisen müsse, denn ich muss hier überhaupt niemandem was beweisen, ich habe das alles persönlich erlebt. Es wäre hier schlimmsten Falls Aussage gegen Aussage.Damit Ende der Geschichte
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Hallo,
ich würde nicht klein beigeben.Du kannst über einen Anwalt natürlich die Möglichkeit einer Strafanzeige zusammen mit einer Zivilklage prüfen lassen(kostet nicht viel).Die zuständige Staatsanwaltschaft(ich nehme einmal an es ist dann Leoben) wird sich hüten die anzeige zu unterdrücken ,wenn einmal ein Anwalt einen Schriftsatz eingesandt hat.Es wird aber nicht herauskommen, so daß Du dann nur noch Zivilklage einreichen kannst(ein z.B in Deutschland gesprochenes Urteil ist dann übrigens in Österreich vollstreckbar).Aber es bleibt dann leider die Frage nach Beweisen.....
Eine andere Möglichkeit wäre,Du wendest Dich , am besten über einen luxemburgischen Abgeordneten, mit einem Bericht an den steirischen Landeshauptmann-manchmal hilft auch dies.
Aber nochmals die Frage-was ist dir die Angelegenheit wert? Kannst Du auf die 5 Monate Chirurgie in Rottenmann verzichten?Bist Du überhaupt auf den Turnus angewiesen?
Sollte dies der Fall sein ,lass es lieber und versuche dieses A......l...h zu vergessen.
Viel Glück nach Luxemburg, von einem Kollegen dem ähnliches widerfahren ist, GlG. Wassmund 71
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben

@Wassmundl71:
Kennst du denn das deutsche oder oesterr. Schulsystem nicht? Dort wird man einfach einmal zum Gehorsam und Folgen erzogen. In der Schule ist alles Frontalunterrricht etc. Wie sollen sie denn in diesen Laendern dann lernen, fuer sich aufzukommen und fuer etwas zu kaempfen. Ich habe das auch erst gelernt, seit ich in Holland war. Dort lernt man schon im Kindergraten, seinen Mund aufzumachen. Nicht auf eine beleidigende Art etc. Aber die Menschen dort (und auch die chefs) haben es gelernt, dass ein Mitarbeiter seine Meinung sagt. Man kann doch auch gut miteinander zusammen arbeiten, wenn man anderer Meining ist. Aber das bekommt man in Oesterreich (und Deutschland) einfach nicht gelernt. Dazu muesste es ein vollkommenens Umdenken geben. Das wird in Oesterreich wohl nicht schnell kommen, denn dazu ist der Oesterreicher im Allgemeinen zu konservativ.
Groetjes.
Goldi
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
@goldi-Hallo,
natürlich kenne ich das deutsche Schulssystem-bin sogar vor längerer Zeit darin groß geworden.Es würde hier sicherlich zu weit führen und auch nicht dem Sinn des Forums entsprechen aus dem Nähkästchen zu plaudern, dennoch nur soviel-mein Gymnasium galt im Kreisgebiet , neben dem noch feudaleren Gymnasium "Fürst Johann Moritz" als ausgesprochen konservativ.Aber ich bin noch heute nach so vielen Jahren einigen Lehrern, die übrigens auch der sog.Kriegsgeneration angehörten,noch dankbar weil sie uns zum Nachdenken und konstruktiver Kritik angeregt haben(gerade einige ältere Lehrer!).So ihat z.B. unser Russischlehrer,als in Berlin die Mauer fiel, den Unterricht ausfallen lassen , um mit uns die Radiosendungen aus berlin zu hören-kein anderer hat dies je getan.
Vielleicht liegt mein beharren auf recht und Würde an einem gewissen preußisch-calvinistischem Geist,der das Vorwärtsdrängen fördert,aber sich auch an die Gebote hält, wie z.B."Du sollst niocht falsch Zeugnis geben wider Deinen Nächsten,Du sollst ihn nich SCHMÄHEN,LÄSTERN ODER AFTERREDEN !"Dies beinhaltet selbstverständlich auch , daß man die Ehre und Würde des Gegenübers achtet.
Sollte dem nicht so sein, so ist ein Calvinist sogar verpflichtet,die Gebote sogar über die"Obrigkeit" zu stellen und zu widerstehen.
Tut mir leid, wenn ich abgeschweift bin, GlG Wassmund 71
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Jetzt behauptet Rottenmann auf einmal gegenüber der Ärztekammer die hätten mir vor 10 Tagen mein Rasterzeugnis zukommen lassen. Einfach lächerlich was da behauptet wird nur um sich vor der dem Zugriff der Ärztekammer zu schützen. Die Ärztekammer wird sich vermutlich damit zufriedengeben. Reaktion bleibt abzuwarten. Fragt euch doch selber wem wird mehr Glauben geschenkt in diesem feudalen System, Turnusarzt oder Primar? Oder anders gefragt: vor wem fürchtet man sich mehr? Es ist ein System voller Tyrannen und Untergebenen die sie verehren, das einfach zum Kotzen ist und ich bin froh nicht mehr Teil davon zu sein.
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Leider gibt es in vielen spitälern noch immer frustirerte Oberärzte/Primare die sich gegen jede Verbesserung für Turnusärzte wehren. Hbe in meinem turnus oft genug gehört wie unverschämt gut es uns nicht geht mit so wenig Diensten, betahlten Überstunden und wenig Verantwortung. Habe mich auch nicht einmal von einem OA oder Primar zur Sau machen lassen können und es hilft dir nie jemand, denn die Ärztekammer kümmert sich nicht um solche Anliegen sondern nur wie sie ihre Leute auf gute Posten bekommt und alle Ärzte über den Wohlfartsfond schröpft.
Einen Trost gibt es allerdings, an einigen wenigen orten mit massivem Turnusärztemangel wird es schön langsam besser und auch die dümmsten werden mal umdenken, wenn aus Personalmangel der Laden vonr dem Schließen steht! Dann wird sich wohl einiges ändern, aber das dauert halt in Österreich wirklich sehr lange und geschieht auch oft zu spät!
@ Dr. Sommer: Es tut mir leid das alles von dir zu lesen und hoffe du siehstr jetzt nicht alle Ärzte so, ich weiß wie mies das ist mir ist es in einem Dienst ähnlich gegangen, hbe mich damals mittels Dienstbeschwerde gewehrt und zumindest eine offizielle Entschuldigung bekommen! Alles Gute für die Zukunft noch.
LG,
Egoist
Das einzige was im Leben wirklich zählt, das bin ich!
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
@ dr.sommer
Dranbleiben!Der Klinik eine Frist setzen, bis wann das Zeugnis da zu sein hat-ansonsten Klagedrohung!
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Nachtrag : Zeugnis
Wie durch ein Wunder wurde mir heute morgen ein Zeugnis aus Rottenmann ausgestellt.
Die Intervention der Ärztekammer hat dann doch gefruchtet, was dann doch ein kleiner Trost darstellt.
Spezieller Dank an Frau Mag. Grinschgl, die sich in der Angelegenheit sehr engagiert hat.
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
sehr gut. nur nicht nachgeben.
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Leider ist das Zeugnis vollkommen negativ und zu nichts zu gebrauchen. Es hat mir einmal jemand gesagt: in Österreich wird nach unten getreten und nach oben geduckt. Jedoch ohne mich... Das kann nun mal nicht.
Ich hatte den Scheiß auch ehrlich nie nötig.Das beschäftigt mich jedoch sehr.Ich versteh es einfach nicht.Wie kann man so gemein sein? Ich bin jedoch kein Primatenpsychologe.Vielleich kann mir jemand da weiterhelfen?
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Das nächste Mal gehe einfach und suche dir ein Umfeld das zu dir paßt. Mir ist ähnliches letzten Sommer bei einer Famulatur passiert und ich habe mir geschworen so ein Benehmen und Verhalten nie wieder zu dulden.
Es gibt Menschen deren soziale und pädagogische Kompetenz am eigenen Tellerrand endet. Und ich habe solche Kandidaten auch im eigenen Bekanntenkreis.
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Kann so ein Zeugnis nicht beeinsprucht werden?
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Wenn dein Dienstzeugnis negativ ist, sodass es die suche nach einem neuen Job erschwert, so ist dies tatsächlich Gesetzeswidrig:
www.arbeiterkammer.at/online/dienstzeugnis-mit-geheimsprache-57039.html
Ich würde an deiner Stelle jetzt erst recht auf dein Recht pochen - selbst wenn du das Zeugnis ohnehin nie brauchen wirst...
Wende dich doch an die Arbeiterkammer. Zu verlieren hast du nichts mehr und ein Verfahren mit der Arbeiterkammer macht jedem Arbeitgeber immer viel Freude 
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Ich bin mir nicht sicher ob Rasterzeugnis=Dienstzeugnis.
Das Rasterzeugnis dient ja in erster Linie der Vorlage bei der Ärztekammer zum Nachweis der Ausbildungszeit und der Ausbildungsinhalte.
Umgekehrt kann ein Arbeitgeber ja ein ein Dienstzeugnis verweigern (eben wenn er kein positives ausstellen will). Ein Rasterzeugnis, MUSS, wie wir hier gesehen haben lt. § 24 (oder 42???) ÄG ausgestellt werden.
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Umgekehrt kann ein Arbeitgeber ja ein ein Dienstzeugnis verweigern (eben wenn er kein positives ausstellen will).
kann er nicht:
Was kann ich machen, wenn sich der Arbeitgeber weigert, ein Zeugnis auszustellen bzw. zu berichtigen?
Arbeitnehmer können den Anspruch auf ein Dienstzeugnis vor dem Arbeits- und Sozialgericht geltend machen
www.arbeiterkammer.com/online/page.php
Ich denke schon, dass ein Rasterzeugnis einem Dienstzeugnis entspricht. Hier würde ich wie gesagt die AK Kontaktieren...
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Interessant, wußte ich nicht.
Dann gibts scheinbar nur mehr die Unterscheidung zwischen einfachem und qualifiziertem Zeugnis. Ist dann halt die Frage inwiefern Dr. Sommer's Rasterzeugnis in die Kategorie negatives Zeugnis oder einfaches Zeugnis fällt.
In jedem Fall bin ich mir sowieso nach wie vor nicht sicher, inwiefern ein Rasterzeugnis einem Dienstzeugnis entspricht und der selben Rechtssprechung unterliegt, da ersteres eben in erster Linie der Vorlage bei der Ärztekammer für die Ausbildung dient und nicht wie ein herkömmliches Dienstzeugnis der Vorlage beim nächsten Arbeitgeber.
Wäre eine Frage für den ÄK-Juristen.
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
In jedem Fall bin ich mir sowieso nach wie vor nicht sicher, inwiefern ein Rasterzeugnis einem Dienstzeugnis entspricht und der selben Rechtssprechung unterliegt, da ersteres eben in erster Linie der Vorlage bei der Ärztekammer für die Ausbildung dient und nicht wie ein herkömmliches Dienstzeugnis der Vorlage beim nächsten Arbeitgeber.
Wäre eine Frage für den ÄK-Juristen.
Ich würde sagen ein Rasterzeugnis ist eine Form eines qualifiziertes Dienstzeugnisses. Ein Rechtsanspruch besteht hier aus den Sonderbestimmungen des ÄrzteG.
Dieses Zeugnis dient nicht nur zur Vorlage bei der Ärztekammer, sondern auch zur Vorlage bei zukünftigen Arbeitgebern. Somit werden die Kriterien eines Dienstzeugnisses erfüllt.
Zitat ÄK:
Ein Dienstzeugnis darf in Inhalt und Form nichts enthalten, das Arbeitnehmer das Erlangen einer neuen Stelle erschwert. Allerdings sind Aufbau und Formulierung Sache des Arbeitgebers, natürlich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.
Den Juristen der Arbeiterkammer würde ich in jedem Fall mit dieser Thematik befassen!
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben

Also als erstes würde ich vorschlagen, daß ihr euch in erster Linie mit eurem Anwalt/Juristen (ich habt mal erwähnt, daß ihr da wenn habts) kurzschließt, wie ihr als Mods möglichst juristisch aus dem Schneider halten könnts. Ich kenn mich diesbezüglich nicht wirklich aus, aber ich glaube eure Haftbarkeit ist da nicht so groß, da ein Forum, wo "jeder" was reinschreiben kann und nur moderiert wird, nicht gleichzusetzen ist mit einer Zeitung, wo ein redakteur aktiv was reinschreibt.
Ansonsten würde ich auch, sofern technisch leicht möglich, die Idee mit dem ausgelagerten Server nicht so vom Tisch wischen "Wir sind davon überzeugt, daß das Internet kein rechtsfreier Raum sein soll" Das klingt so nach persönlichen Moralvorstellungen und da bin ich der Meinung, daß man nicht päpstlicher als der Papst sein soll. Wenn es nur diese Möglichkeit gibt, das Forum in der gewohnten Form weiterzuführen, dann sollte man sie durchaus in Erwägung ziehen Die "anderen" sind auch nicht zimperlich, das wissen wir. Ihr könnt und sollt ja weiterhin entsprechend euren ethischen Vorstellungen weiterhin das Forum moderieren und im Bedarfsfall eingreifen.
Weiters, und das sage ich bewußt als einer, der Euch auch ab und zu Kummer macht, bin ich der Meinung, daß man nicht jede Klagsdrohung irgendeines ländlichen Provinzbeamten für bare münze nehmen soll. Die Rottenmanner Geschichte war eine sache: ein Individuum mit vollem Namen ohne Grund als Rassisten zu bezeichnen ist ein Klagsgrund (ob nur gegen den User oder auch die Plattform weiß ich wie gesagt im Detail nicht). Die Arbeitsbedingungen in einem Spital ins negative zu übertreiben, wie das im Fall Güssing geschehen ist, ist es mMn ganz sicher nicht. Und auch hier habt ihr durch nachfragen einer Quelle auch völlig richtig reagiert.
Worauf ich hinauswill: Natürlich redet es sich von der Couch vorm Computer leicht vonwegen "Scheißts euch nicht an.", wenn man selbst keine Klagsdrohung im Postkasten hat. Aber objektiv muß man dann schon sagen "Nicht jeder Hund, der bellt, kann auch beissen." Ich weiß nicht wie ihr rechtsschutzversichert seid, aber ich denken mit einer guten Rechtsschutzversicherung, kann man da schon gut schlafen. Finanzieren würde ich die über die Einnahmen aus Stellenanzeigen (falls die nicht kostenpflichtig sind, würde ich das soweiso ganz schnell ändern).