Der Oberchef hat mal wieder eine klare Aussage zur Approbation

"Einer mit der Promotion verbundenen Teilapprobation erteilte Dorner eine klare Absage: "Wir brauchen keine Schmalspurmediziner und kein Bakkalaureat. Das führt bloß zu einem Ärzteproletariat und medizinischen Arbeitssklaven ohne Zukunftsperspektive."
Aber bei der AEKWien sind bereits 27 approbierte Aerzte eingeschrieben. 
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"medizinische Arbeitssklaven ohne Zukunftsperspektive".......also so wie jetzt 
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Tja, ich persönlich habe Österreich aus beruflicher Sicht bereits aufgegeben. Jetzt erst Recht, wo man in Deutschland die Vollapprobation kriegt, ich einen Job habe, der mir vollstens zusagt und man in Germany auch nett leben kann. Und solche Aussagen vom Obermediziner in Austria (wann der wohl das letzte Mal an nem Krankenbett war?) bestätigen meine Entscheidung nur. Schade eigentlich, aber man braucht in meiner Heimat die eigenen Absolventen einfach noch nicht...
in dubio pro "tubo"... (Antwort des OA auf meine Frage, ob ich den Patienten Intubieren soll...)
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Mal schauen, wie es in ein paar Jahren ausschaut. Aber die Aussagen mit dem Arbeitssklaven ist echt genial....als ob es jetzt IRGENDWIE anders wäre.....
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Man fragt sich echt immer wieder wie weit die Leute von der realität wegleben bzw. diese gekonnt ignorieren, die Augen verschließen und sich einreden es sei alles in bester ordnung-- als ob jetzt die Zukunfstperspektiven so super wären. Ausbildungstechnisch ist österreich nicht grad top, von arbeitszeiten, dokumentationswut und briefschreiborgien garnicht erst zu reden..
Man sieht halt dass die Jungen keine Lobby haben...
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dem sollte man mal einen brief schreiben wie die realität aussieht
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Ich hab mich mal mit einem Oberarzt auf der Neuro im LSF über die miesen Arbeitsbedingungen der Turnusärzte unterhalten und dass man außer Blutabnehmen nix lernt....seine Antwort war: "Als ich Turnusarzt war, bin ich nach Dienstschluss um 16 Uhr noch dageblieben und hab dem diensthabenden Assistenzarzt noch zu geschaut, damit ich was lerne. Dafür seid ihr halt alle zu faul, selber Schuld." Ich denke die, die das schon hinter sich haben, denken sich - ich hatte es Scheiße, warum solltet ihr es jetzt besser haben? Daher kommt das vielleicht auch ein bisschen.
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Und solche Aussagen vom Obermediziner in Austria (wann der wohl das letzte Mal an nem Krankenbett war?) bestätigen meine Entscheidung nur.
"Vita Dr. Walter Dorner"
http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&ar=281
ich würd sagen seit 1979 nicht mehr!
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"Als ich Turnusarzt war, bin ich nach Dienstschluss um 16 Uhr noch dageblieben und hab dem diensthabenden Assistenzarzt noch zu geschaut, damit ich was lerne.
tja, ois Koffa... Des san aber die Oberärzte die sich anpfeffern, wenn da Hausarzt jeden Mist in ihre Ambulanz überweist... Tja, und ich kann mir gut vorstellen, dass kein (sozial) normaler Mensch länger im Krankenhaus bleibt, wenn er zuvor den ganzen Tag nur mit Mistarbeit zugemüllt war (ausserdem wird man meist auch wenn man länger bleibt nicht verschont bleiben davon).
idealerweise lernt man schöne ärztliche Dinge im Krankenhaus und widmet sich hin und wieder nach Dienstschluss 1-2 Stunden dem Bücherstudium; sowas funktioniert in Frankreich zB ganz gut, da wird ab 16 Uhr noch gelesen in der Krankenhausbibliothek (hat mir zumindest ein Kollege erzählt der dort mal gearbeitet hat).
tja und der CV von unserer Medizinelite sagt eh alles... eine steile Militärkarriere - Respekt, nur eben woar scho länger ka Krankenhaus mehr dabei...
in dubio pro "tubo"... (Antwort des OA auf meine Frage, ob ich den Patienten Intubieren soll...)
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Vor allem bleib ich sicher nicht länger, um jemand anderem bei etwas ZUSCHAUEN zu dürfen. Wenn schon, dann nur fürs selber machen dürfen.
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Vor allem bleib ich sicher nicht länger, um jemand anderem bei etwas ZUSCHAUEN zu dürfen. Wenn schon, dann nur fürs selber machen dürfen.
auch dann nicht wenn ichs nicht bezahlt bekomme! ich mein wie komm ich dazu? wenn ich morgen beim Billa meinen Einkauf nicht bezahlen kann schenkt mir dort auch keiner was, eben pech gehabt! wieso soll ich als arzt den heiligen spielen nur weil ich einen sozialberuf gewählt habe! ich geh um 16 und ende! und wenn ich nix lern dann kann es mir auch egal sein...muss sich der staat eben drum kümmern! nennt mir EINEN job in dem menschen unbezahlt länger bleiben um ETWAS zu lernen...schwachsinn!
die tatsache dass es die oiden halt schlecht hatten und wir jungen jetzt auch durch die scheisse müssen spricht wieder für die allg einstellung des menschen, aber genau so wird sie NIEMALS etwas ändern!
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der schwachsinn fangt dort an wo man sagt der arztberuf ist kein beruf sondern berufung. ja klar, man muss schon eine soziale ader haben, anderen gerne helfen mögen und interesse an den fachlichen grundlagen haben, aber weder ist jeder arzt gleich dazu berufen mutter theresa zu spielen, noch muss jeder zu den MSF gehen. manche wollen den arztberuf einfach nur als beruf haben, als broterwerb, der einem auch spass macht und einen gleichzeitig erfüllt und in dem man einen sinn sieht. und ab und zu mal aus nächstenliebe oder aus kollegialität länger zu bleiben ist ja auch kein grosses ding.
aber sich systematisch ausbeuten zu lassen, und als dank noch eine aufn schädl zu kriegen - das hat nix mehr mit berufung zu tun.
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der schwachsinn fangt dort an wo man sagt der arztberuf ist kein beruf sondern berufung. ja klar, man muss schon eine soziale ader haben, anderen gerne helfen mögen und interesse an den fachlichen grundlagen haben, aber weder ist jeder arzt gleich dazu berufen mutter theresa zu spielen, noch muss jeder zu den MSF gehen. manche wollen den arztberuf einfach nur als beruf haben, als broterwerb, der einem auch spass macht und einen gleichzeitig erfüllt und in dem man einen sinn sieht. und ab und zu mal aus nächstenliebe oder aus kollegialität länger zu bleiben ist ja auch kein grosses ding.
aber sich systematisch ausbeuten zu lassen, und als dank noch eine aufn schädl zu kriegen - das hat nix mehr mit berufung zu tun.
100% zustimmung!
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der schwachsinn fangt dort an wo man sagt der arztberuf ist kein beruf sondern berufung. ja klar, man muss schon eine soziale ader haben, anderen gerne helfen mögen und interesse an den fachlichen grundlagen haben, aber weder ist jeder arzt gleich dazu berufen mutter theresa zu spielen, noch muss jeder zu den MSF gehen. manche wollen den arztberuf einfach nur als beruf haben, als broterwerb, der einem auch spass macht und einen gleichzeitig erfüllt und in dem man einen sinn sieht. und ab und zu mal aus nächstenliebe oder aus kollegialität länger zu bleiben ist ja auch kein grosses ding.
aber sich systematisch ausbeuten zu lassen, und als dank noch eine aufn schädl zu kriegen - das hat nix mehr mit berufung zu tun.
auch von mir volle zustimmung.
die studenten bekommen ja leider ab dem 1. semester gehirnwäsche, dass sie etwas ganz besonderes sind, von wegen berufung, nächstenliebe, wenn nicht gar: großes heldentum, retter der menschheit usw.
genau wie scanny sagt, hier fangen die probleme schon an.
man trägt eine unglaubliche verantwortung, ist juristisch immer wieder exponiert (gelinde gesagt), ist einem ständigen infektionsrisiko ausgesetzt, arbeitet tag und nacht - und der lohn soll sein, dass man dazu berufen ist?? 
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Tja, mit vollgas zurück ins mittelalter. Dass es fast in ganz europa eine approbation gibt aber komischerweise gerade bei uns in österreich junge mediziner mit der gnade der kammer ausgebeutet werden ist schon ein merkwürdiger zufall, nicht?