Schön Kliniken - Bad Aibling - Neurologie
Hi!
Ich wollte mal fragen, ob jemand Erfahrungsberichte über die Neurologie in Bad Aibling beziehungsweise über die Schön-Kliniken als Arbeitgeber zu teilen hat.
ich bin dankbar für jeden Beitrag!
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danke sehr für die Info! hat noch jemand infos für mich und alle interessierten Leser?
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hat noch jemand Erfahrungsberichte mit dem Forum zu teilen?
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Ich habe da sehr unterschiedliche Meinungen gehört. Lernen kann man da wohl echt sehr viel, insbesondere auf der Intensivstation. Mit der Akutneurologie ist es aber eher schlecht bestellt. Der Schwerpunkt liegt eben doch im Rehabereich. Und man hat wohl sehr viel Bürokratie mit den Krankenkassen. Also ich denke, ob man sich dort wohl fühlt hängt sicher mit den eigenen Schwerpunkten zusammen. Sonst gibt es in der Gegeng noch die Neuro Traunstein und die in Rosenheim, die in Gabersee ist wohl mit Vorsicht zu geniessen, da sie in der Psychiatrie ist.
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Das stimmt wohl, dass sie sehr auf Reha spezialisiert sind. Also in München lernt man, Akutneurologie betreffend, sicher mehr an den Städtisches Häusern Harlaching und Bogenhausen (wo ich zur Zeit bin). Wie es an den Neuros der Unikliniken ist wieß ich nicht.
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danke für die vielen guten Tipps. Wäre sicher gut, sich ein paar Kliniken in der Gegend anzuschauen.
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Wie ist denn das Arbeitsklima in Bogenhausen? Wie ist der Chef dort?
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Bin erst knapp drei Monate da, aber was ich bisher sagen kann, ist das Klima unter den Assistenten sehr gut. Auch die Oberärzte sind nett und man kann jeden alles fragen. Der Chef ist....wie wahrscheinlich alle Chefs.....ein bisschen launisch, aber im Großen und Ganzen auch bemüht und nett.
Wir haben zwei Arzthelferinnen für Blutabnahmen, Nadeln legen, Arztbriefe von anderen Häusern anfordern und das Ganze. Die Infusionen werden von der Pflege angehängt. Briefe muss man "nur" diktieren und sie werden von Stationssekretärinnen geschrieben. Akten abheften, Befunde sortieren etc. ist natürlich auch Aufgabe der Arzthelferin.
Trotzdem - um auch was Nachteliges zu sagen: Wir arbeiten schon alle scheiß-viel. Im Nachtdienst ist man für Stationen, Stroke Unit und Notaufnahme (also die neurologischen Notfälle) allein. Und das ist fast nicht zu bewältigen, zumindest nicht so, dass jeder Patient optimal versorgt ist. Leider sind wir zur Zeit nicht gut besetzt, kürzlich wurde sogar eine Stelle gestrichen, weil das Städtische Klinikum zur Zeit finanziell so schlecht dasteht.
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Hört sich ja ganz gut an. Wie viel arbeitet ihr denn? Wird alles angerechnet oder arbeitet ihr auch in eurer "Freizeit"? Ist nur ein Arzt nachts da? Wann beginnt der Nachtdienst? Danke für die Infos!
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Also wir haben ein Schichtsystem. Die "Tagdiensthabenden", die also die Stationen betreuen, kommen um 8 Uhr morgens und haben offiziell Dienstzeit bis 16:30 Uhr. Realistisch geht man zwischen 17 und 18 Uhr heim. Außer, man hat die Ehre die Privatstation zu betreuen, dann hat man eigentlich "open end", weil der Chef will auch Abends noch mal visitieren und kommt, wanns ihm passt. Aber diese "Ehre" wird einem erst zuteil, wenn man über ein Jahr da ist.
Um 14:30 Uhr kommt der Spätdienst. Das heißt - alle Zugänge die ab da von der Präklinik raufkommen oder von der Stroke rausgelegt werden, werden vom Spätdienst aufgenommen. Der bleibt dann bis 23 Uhr da - auch als Entlastung für den Nachtdienst.
Der Nachtdienst kommt um 17:30 Uhr und bleibt bis am nächsten Morgen nach der Frühbesprechung - also so bis 8:30 Uhr. Aber von 23 Uhr an ist der alleine und das ist ziemlich happig, weil schlafen ist so gut wie nicht drin.
Überstunden werden erfasst und als Freizeit oder Geld abgegolten. Wir haben eine Stempelkarte.
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Hat der Nachtdienst dann eine Nacht frei? Wann ist dann der nächste Nachtdienst? Wie viele Nachtdienste habt ihr im Monat? Wie sieht es mit der Diagnostik/Funktionsrotation aus?
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Ja genau - also du hast entweder Montag, Mittwoch und Freitag oder Sonntag, Dienstag und Donnerstag Nachtdienst. Der Samstag wird extra vergeben. Normal ist man eine Woche pro Monat für Nachtdienst eingeteilt.
Man rotiert in die Intensivstation - für ein ganzes Jahr, nicht nur für ein halbes, wie vorgeschrieben, dadurch dauert die Ausbildung auch ein halbes Jahr länger - in den Neurodoppler, das EMG, wenn man will ins Schlaflabor, die Tagklinik.
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Also ich habe nur Gutes von Bad Aibling gehört - da gibts alles von der Akutneurologie bis zur Reha - da kann man bestimmt viel lernen. Mehr gehört hab ich von der Schön-Klinik in München in der Tristanstraße - dort soll man auch viel lernen und das Arbeitsklima soll sehr nett sein. Von der Bezahlung her werden sie ähnlich dem Tarifvertrag zahlen, auch wenn sie ein privates Haus sind.