Erfahrungsbericht Ruppiner Kliniken

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Medicus2010 User offline. Last seen 8 Stunden 51 Minuten ago.
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"Sehr geehrte Damen und Herren,
 
 
in der Zeit vom 15.11.2009 bis 31.10.2011 war ich im Rahmen eines für 2 Jahre befristeten Weiterbildungsvertrages für die Thoraxchirurgie bei den Ruppiner Kliniken (RKN) beschäftigt.
 
Ich habe im Rahmen der Jobmesse in Österreich im Juni 2009 die RKN kennengelernt. Da mir dasWeiterbildungskonzept der RKN als interessant erschien und ich berufliches Vorankommen garantiert bekommen hatte, entschied ich mich, meine Weiterbildung dort zu absolvieren und fing im November 2009 als Assistenzarzt in der Klinik für Thoraxchirurgie an.
Ich wurde sofort ins Team integriert und genoß seitdem eine fundierte und hervorragende Betreuung und Weiterbildung. 
Da bereits bei der Anstellung eine Rotation auch in andere Abteilungen der RKN vereinbart war, rotierte ichfreiwillig in andere Kliniken wie die Intensivmedizin, Visceralchirurgie sowie Unfallchirurgie und Orthopädie.
Des Weiteren wurde ich durch kontinuierliche interne sowie externe Weiter- und Fortbildungen unterstützt. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken, die mich hierbei unterstützten.
 
Aufgrund meiner Rekrutierung wurde ich gebeten, die RKN im Folgejahr bei der Jobmesse in Österreich 2010zu vertreten. Überzeugt habe ich andere KollegInnen für die RKN rekrutiert, vor allem im Rahmen dieser Jobmesse, aber auch bei meinen privaten Kontakten. Wir konnten bei der Jobmesse 2010 aufgrund unserenoffenen Auftretens, beispielsweise aufgrund direkter Ansprache der StudentInnen sowie durch dieArgumentation einer guten Weiterbildungsmöglichkeit und des guten Umgangs mit den Mitarbeitern die RKN würdig vertreten und Nachwuchs akquirieren.
Ich teilte meine Verbesserungsvorschläge sowie produktive Kritik direkt der Klinikumsleitung mit. Viele Ideenwurden implementiert, vor allem das Konzept für die folgenden Jobmessen in Österreich.
 
Besonders lagen mir zwei Themen am Herzen: 
zum einen die schlechte Bahnverbindung Berlin-Neuruppin, und zum anderen die niedrigere Bezahlung im Vergleich zu anderen Krankenhäusern in Brandenburg. 
Während wir bei der Bahnverbindung keinen Einfluß hatten, könnten wir junge KollegInnen mit guter Bezahlung gewinnen. 
Durch die Klinikleitung wurde zwischenzeitlich die Möglichkeit einer klinikorganisierten Fahrgemeinschaft sowie einige andere Konzepte diskutiert.
Allerdings ist eine von der Personalabteilung ins Leben gerufene Idee mit der Gewährung von Fahrtkostenzuschüssen auf Grund falscher steuerlicher Deklaration nach hinten los gegangen, da sich dadurch Rückforderungen von den jeweils zuständigen Finanzämtern ergaben.
Wir informierten die Klinikleitung hierüber und erfuhren, dass die Personalleitung bereits hiervon wusste. Auf Anfrage wurde nur darauf hingewiesen, jeder solle sich selbst um diese Information kümmern. Es wurdebewusst mit der Situation kalkuliert, dass die Mitarbeiter am Jahresende alles wieder zurückzahlen zu müssen. Eine versprochene Umdeklarierung ist nie erfolgt.
 
Trotz dessen rekrutierte ich weiter überzeugt für die RKN weitere KollegInnen.
 
Im Dienstplan für Oktober 2011 wurden mir entgegen der sonst üblichen Praxis keine Dienste zugeteilt; alle dachten, man habe mich vergessen. Gleichzeitig wurde ein Antrag auf eine Fortbildung nicht genehmigt; da wurde ich skeptisch. 
 
In den Wochen zuvor hatte sich abgezeichnet, dass eine Kollegin schwanger geworden ist und ein Kollege gekündigt wurde sowie ein anderer Kollege krank ist und eine Kollegin ihre Rotation auf der Intensivstation begonnen hat, so dass es im Dienstplan für Oktober insgesamt 19 (!) Dienste offenbleiben würden. AusKollegialität und Pflichtbewusstsein übernahm ich sofort den größten Teil der offenen Dienste.
 
Bis zu diesem Zeitpunkt bin ich davon ausgegangen, dass mein an sich zum 31.10.2011 befristeter Vertragverlängert werden würde. Insbesondere da gegenüber dem Landesamt für Versorgung und Soziales, Dez. Berufsrecht, bereits im Oktober 2009 mitgeteilt worden war, dass es sich bei meiner Einstellung um einenvollen Weiterbildungsvertrag von 5 Jahren für die Thoraxchirurgie handeln würde. 
Weder von der Geschäftsführung oder den verantwortlichen Chefärzten oder der Klinikleitung gab esAnzeichen, dass eine Weiterbeschäftigung nicht erfolgen würde, insbesondere auch auf Grund der Tatsache, dass zu wenig Personal vorhanden war.
 
Am 29.09.2011, also 4 Wochen vor Ablauf meines 2-jährigen Vertrages, erfolgte ein Personalgespräch mitder Personalleiterin, dem stellv. klinischen Geschäftsführer sowie der Betriebsrätin. 
Dabei sollte über die Vertragsverlängerung sowie die weitere Rotation in der Gefäßchirurgie gesprochen werden. 
Mir wurde aber durch die Personalleiterin lediglich mitgeteilt, dass mein Vertrag nicht verlängert werden kann, da der Notstand in allen chirurgischen Kliniken nicht mehr nachzuweisen wäre (im November wurde eine Kollegin von der Unfallchirurgie in die Thoraxchirurgie für 4 Wochen verlegt); eine schriftliche Bestätigung für diese Begründung wollte die Personalleiterin nicht erstellen. 
 
Diese Entscheidung wurde ohne Absprache mit meinem eigentlichen Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie, dem kaufmännischen Geschäftsführer und dem klinischen Geschäftsführer getroffen! 
Wie es sich herausgestellt hat, sei die Entscheidung schon im August gefallen - wenn nicht früher -, weshalb ich keine Dienste zugeteilt bekommen habe. 
Diese verzögerte Mitteilung hatte nicht nur Auswirkungen auf meine weitere berufliche Tätigkeit, sondern auch Konsequenzen für den Aufenthalt meiner Familie in Deutschland, wovon die RKN auch Kenntnis hatte. 
 
Ebenfalls ist zu erwähnen, dass mir eine 2-monatige Restrotation auf der Unfallchirurgie sowie die mirversprochene Rotation in der Gefäßchirurgie fehlen! 
 
Amüsanterweise waren Mitarbeiter vom Ruppiner Anzeiger am Vortag, also am 28.09.2011, auf der unfallchirurgischen Station C1 und führten mit einer Kollegin aus Österreich ein Interview über dieWeiterbildung österreichischer AbsolventInnen in den RKN.
 
Mit diesem respektlosen Akt hat sich die Personalabteilung der RKN meines Erachtens entkleidet: 
Es geht weder um die AssistInnenweiterbildung noch um Respekt, sondern es geht um die eigenen Interessen, denn im Oktober wurden insgesamt 3 neue KollegInnen angestellt (einer davon ist schon weg). 
 
Nur nebenbei erwähnt: in meinem 2-jährigen Aufenthalt an den RKN habe ich mindestens 30 KollegInnengehen sehen, freiwillig und unfreiwillig!!! No Comments...
 
 
 
Zusammenfassung:
 
Kurzfristig gesehen hat man die Möglichkeit, sich an den RKN gut weiterzubilden, da man hier - wie in anderen Kliniken - als frischgebackener Arzt vieles an Erfahrungen sowie Fort- und Weiterbildungen mitzunehmen hat. Dieses geht aber nur solange wie es im Interesse der RKN ist. 
 
Langfristig besteht an den RKN wegen des Dienstsystems nur sehr schlechte Möglichkeiten einer sinnvollen Weiterbildung:
 
Das Dienstsystem sieht einen Rettungsstellendienst und einen erfahrenen Klinikdienst vor. Ein Dienst besteht aus 12 Stunden-Schicht; wenn man Nachtdienst hat, ist man am Folgetag im Dienstausgleich (Dienstfrei), man kommt zur Nacht, und geht in der Früh nach Hause.
Man arbeitet jedoch nur in der Rettungsstelle und nicht in der Klinik für die man sonst arbeitet. Wenn man im Schnitt 8 Dienste im Monat hat (Tendenz steigend), fehlt man mindestens 16 Tage in der eigenen Klinik. Somit blieb mir als Assistenzarzt in der Thoraxchirurgie nur ein paar Tage, an denen ich thoraxchirurgische Weiterbildung genieße. Dadurch war die Einteilung für Operationen ungenügend.
In anderen Abteilungen führen Oberärzte und erfahrene KollegInnen die simplen Operationen selber durch.  Operationen werden Assistenten nicht anvertraut, PJ-lerInnen und FamulantInnen assistieren tagtäglich im OP, während die AssistenzärztInnen auf Station und in die Aufnahme eingeteilt werden. 
Eine strukturierte, fundierte chirurgische Weiter- und Ausbildung kann daher nicht erfolgen.
Man wird in der Rettungsstelle geparkt und entwickelt sehr schnell eine Frustration.
 
 
 
Dieser Erfahrungsbericht soll dazu dienen, andere AssistenzärztInnen aufzuklären und zu sensibilisieren, klare vertragliche Regelungen und Vereinbarungen zu treffen, um nicht wie ich in die Irre geführt zu werden.
Das soll nur ein kleiner Beitrag für die Verbesserung unserer Weiterbildung hierzulande sein.
 
Vielen Dank nochmals an allen, die mich unterstützt und mir ihre Hilfe angeboten haben."
 
 
 
P.S.: 
Wer diese E-Mail bekommen hat?! Vertreter und Mitglieder folgender Organisationen und Verbände: 
1- Clinotel, Ruppiner Kliniken.
2- Ärztekammern Deutschland, Österreich.
3- Landesgesundheitsamt Brandenburg.
4- Berufsverband Deutscher Chirurgen, Marburger Bund.
5- Med. Uni. Wien, Med. Uni Graz, Med. Uni. Innsbruck.
6- Doc and Doc Österreich.
7- Presse Deutschland, Österreich.
8- Medizinerforen Deutschalnd, Österreich.
9- Sowie ehemalige KollegInnen...
 
 
 
Mit rauchfreien, kinderfreundlichen Grüßen,
Dr. med. univ. Saher Khatib
 
http://children-ets.blogspot.com/
http://www.ipetitions.com/petition/save_our_children_from_nicotine/

nachtdienst User offline. Last seen 1 Woche 5 Tage ago.
Medizinstudent
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 57
Gruppen: Keine

Ich erlaube mir die Zusammenfassung:
Billige Jungmediziner werden für die niederen und "lästigen" Tätigkeiten regelmäßig rekrutiert, um sie dann nach 1-2 Jahren wieder loszuwerden, um wieder billiges Frischfleisch zu bekommen.
Danke für die Info! Ich war auch mal auf so einer Job-Messe und traute meinen Augen nicht. Mit welch schwerem Geschütz dort u.a. auch die RKN aufgefahren sind, um Leute zu rekrutieren.... erinnerte fast an eine Kaffe-Fahrt. Irgendeine Klinik hat mir dabei sogar einen Audi A1 angeboten.

saher User offline. Last seen 6 Tage 50 Minuten ago.
Assistenzarzt
Thoraxchirurgie
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 421
Gruppen: Keine

 Ja, Du hast Recht. Übrigens: den Panzer bin ich damals gefahren.

scandoc User offline. Last seen 14 Minuten 46 Sekunden ago.
Facharzt
Augenheilkunde
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 776

danke für diesen interessanten tatsachenbericht! gehört wohl auch eine portion mut dazu damit an die öffentlichkeit zu gehen.

Franco User offline. Last seen 2 Tage 54 Minuten ago.
Absolvent
Beigetreten: 30.09.2009
Beiträge: 47

Vielen Dank für den Bericht!

Venus8 User offline. Last seen 2 Wochen 23 Stunden ago.
Assistenzärztin
Beigetreten: 21.03.2010
Beiträge: 166

Aber ich finde das total unlogisch. Wieso schmeißt man jemanden raus, der 2 Jahre lang eingearbeitet ist und stellt Neue ein, die sich Nüsse auskennen?

lachisismuta User offline. Last seen 21 Wochen 2 Tage ago.
Assistenzarzt
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 73

 respect

weil man ca. 2 jahre (manche etwas kürzer) braucht um so richtig frustiert zu werden und beginnen sich gedanken darüber zu machen wo das alles hinführen wird! dann erst erkennt man die sinnlosigkeit für die zukunft und wird zum querdenker! das wollen die dann aber nicht und holen sich lieber neues frisches voll motiviertes blut! das alte verbruchte wird dann wieder auf den freien markt geworfen Smile

aber das wirklich allergeilste wieder ist, und wenn es nicht so lustig wäre, wärs fast schon wieder traurig! die ärztekammer veranstaltet diese treffen zwischen ahnungslosen jungmedizinern und den deutschen spitälern in wien und kassiert dafür SUMMEN jenseits von gut und böse!
wir werden auf kosten der steuerzahler ausgebildet dann für gutes geld ins ausland verkauft um dort wieder ausgebrannt zurüclgeschickt! kommt man sich vor wie ne prostituierte!
BRAVO Ärztekammer!

Sia Lou User offline. Last seen 25 Wochen 1 Tag ago.
Absolvent
Allgemeinmedizin
Ordination
Beigetreten: 06.09.2010
Beiträge: 23

Choice bro...choice...
Du kannst auch in Österreich bleiben. TA sind wieder gesucht. Außer in Wien. Da dauert es.
Und du hast keine Ahnung wie schlimm die ÄK wirklich ist :D 
 
Sia
x% an die ÄK x an den Fiskus und die ELGA kriegen wir ganz sicher auch aufs Aug gedrückt
 
 
 
 

Sia Lou schrieb:

Choice bro...choice...
Du kannst auch in Österreich bleiben. TA sind wieder gesucht. Außer in Wien. Da dauert es.
Und du hast keine Ahnung wie schlimm die ÄK wirklich ist :D  

 
tja mit dem unterschied dass man sich in österreich so knapp vor der pension im 75. lebensjahr vll thoraxchirurg nennem kann!

king val User offline. Last seen 18 Stunden 58 Minuten ago.
Assistenzarzt
Lehrpraxis
Wohnort: Wien
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 90

Man kann sich vieles auch schon reden. Weder die eine noch die andere Situation ist optimal. Der Kollege, da bin ich mir sicher, hat nicht wirklich Probleme gehabt einen neun Job zu finden. Ich hätte gerne die Stelle die ich in Deutschland habe, in Wien. Spielt sich nicht. Ich kenne weder die richtigen Leute, noch bin ich der Sohn von jemand der was zu sagen hätte. Pech! Wenn die Kliniksleitung das so praktiziert, dann werden sie über kurz oder lang keinen mehr finden. Und es spricht sich herum. Ob der Turnus eine gute choice ist, nicht für jeden. Aber es soll nicht wieder so eine Debatte werden. Mein Vertrag läuft in einem Jahr auch ab. Mal sehen was passiert. Im Endeffekt bleibt es der Klinik überlassen was für eine Personalpolitik sie betreiben möchte. Die Schweinerei dahinter ist die Art und Weise wie man im Unlaren gelassen wurde. Kopf hoch Kollege, wo bist du jetzt untergekommen? lG

De omnibus dubi... User offline. Last seen 4 Wochen 2 Tage ago.
Medizinstudent
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 41
Gruppen: Keine
Sia Lou schrieb:

Choice bro...choice...
Du kannst auch in Österreich bleiben. TA sind wieder gesucht. Außer in Wien. Da dauert es.
Und du hast keine Ahnung wie schlimm die ÄK wirklich ist Laughing out loud  

 
Gesucht werden willige Systemerhalter die nix hinterfragen und noch brav ihr Geld an die Kammer abliefern. Ich denke in der Prostitution würde man dazu Zuhälterei sagen...
Mich verwundert diese Haltung einer deutschen Klinik - jedoch, ist es in Deutschland ein leichtes sich einen anderen Ausbildungsplatz zu finden - und im Gegensatz zu Österreich wird im EU Ausland auch wirklich ausgebildet und nicht nur ausgebeutet....
Wie schlimm due ÄK wirklich ist, wirst du lieber Kollege vermutlich schon vergessen haben; denn du bist genau die Gruppe Ärzte die als einziges von diesem Verein vertreten wird Angry

Cunctator User offline. Last seen 5 Wochen 1 Tag ago.
nicht ärztlich tätig (Industrie/Pharma)
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 339
De omnibus dubitandum schrieb:

Mich verwundert diese Haltung einer deutschen Klinik

lol....bei solchen Sätzen wünsch ich mir den User Gibbon wieder Wink .

abcd User offline. Last seen 1 Woche 5 Tage ago.
Assistenzarzt
Psychiatrie und Psychotherapie
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 123

 je mehr die Kliniken werben desto schlechter scheinen die Arbeitsbedingungen zu sein....
Wie sich die ganze Sache abgespielt ist äusserst ärgerlich und hinterhältig, ich finde es lobenswert dass Medicus2010 dies veröffentlicht hat. 
Letztes Jahr habe ich bei der Jobmesse ebenfalls als "Werber" mitgewirkt (jedoch nicht für die oben genannten Kliniken), ich war überrascht wie sich die meisten von Äusserlichkeiten und diversen Werbegeschänken oder "Zuckerl" haben beeinflussen lassen. Überhaupt haben viele Absolventen immer noch sehr naive Vorstellungen wie der Altag eines Assitenzarztes aussehen sollte, hatte bei vielen Gesprächen das Gefühl dass sich die Studenten zuviel Greys Anatomy, Scrubs etc reinziehen. Es ist nun immer noch so, dass man in Deutschland trotz allem die besseren Ausbildungsmöglichkeiten hat, vorallem in den "kleinen Häusern"  als in Österreich, vorallem viele "EU-Ausländer" die in Österreich studiert haben, haben überhaput keine Möglichkeiten in Ö, ausser in der Forschung mitzuarbeiten.
Zusammengefasst: man sollte nie zu "naiv" sein, sich nicht ausnützen lassen und zuallerletzt rechtzeitig die Klinik wechseln

Wassmund71 User offline. Last seen 6 Stunden 40 Minuten ago.
Assistenzarzt
Orthopädie +Unfallchirurgie/Allgemeinmedizin
Beim großen Nachbarn im westlichen Hügelland
Beigetreten: 27.05.2009
Beiträge: 25

......oder mit Hilfe des Marburger Bundes/Hartmannbundes einen rechtssicheren Weiterbidungsvertrag aufsetzen lassen.
Übrigens-dieses Prinzip der Schäbigkeit, den Vertrag eines Arztes nicht zu verlängern, ohne rechtzeitig mit dem Betroffenen zuvor gesprochen bzw. überhaupt gesprochen zu haben, habe ich auch am eigegnen Leib in einem Spital in OÖ erlebt.
Da kann man nur jedem raten "Trau,schau wem" und rechtzeitig mit den Füßen abzustimmen.

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